Deutscher Name:
Oranger Zwergflusskrebs (CPO) / Oranger Lobster / Mandarinenkrebs
Wissenschaftlicher Name:
Cambarellus patzcuarensis
Herkunft:
Lago de Pátzcuaro (Mexiko)
Lebenserwartung:
bis 2 Jahre
Eigenschaften:
Der orangene Zwergflusskrebs wurde vor einigen Jahren durch Zufall aus der grauen Naturform herausgezüchtet. Seitdem gehört er zu einem der beliebtesten Krebsen in unseren Aquarien. Durch die frühe Geschlechtsreife ab ca. 4 Monaten Alter lässt sich diese interessante Krebsart auch in kleinen Aquarien sehr gut nachzüchten.
Aquarium:
Der orangene Zergflusskrebs lässt sich aufgrund der geringen Endgröße bereits in Aquarien ab 60 Liter problemlos halten. Als Untergrund kann jedes beliebige Material verwendet werden. Das Becken sollte allerdings gut bepflanzt sein und über einen kleinen Bereich mit Javamoos oder Teichlebermoos verfügen. Die Tiere sind untereinander recht friedlich und kommen in freier Natur in sehr hoher Zahl vor. Als Erstbesatz empfehlen wir eine kleine Gruppe zwischen 3 und 5 Tieren.
Wasserbeschaffenheit:
ph-Wert: 6,5 –bis 7,5
GH: 5 – bis 20 °dGH
Zu beachten ist, dass die Krebse keinerlei Schwermetalle (z.B. Blei, Kupfer) im Wasser vertragen. Deshalb ist Vorsicht beim Einsatz von Medikamenten und Pflanzendüngern geboten, da viele dieser Substanzen Kupfer enthalten.
Temperatur:
20 –bis 28 °C
Nahrung:
Gefressen wird alles, was der kleine Krebs vor die Scheren bekommt: Mückenlarven, Schnecken, Detritus, Laub, tote Fische und handelsübliches Zierfischfutter jeder Art. Wasserpflanzen werden nicht angerührt, lediglich absterbende Pflanzenteile können verspeist werden.
Größe:
bis zu 5,0 cm
Geschlechtsunterschiede:
Die Weibchen sind kräftiger und größer, zudem sind beim Männchen Begattungsgriffel vorhanden.
Zucht:
Die Zucht in heimischen Aquarien gelingt meist ohne eines Zutun des Menschen. Regelmässige Wasserwechsel fördern das Wohlbefinden und die problemlose Häutung. Das Männchen begattet das Weibchen, indem es dieses nach der Häutung gewaltsam auf den Rücken dreht. Hierbei können auch schon mal einige Gliedmaßen verletzt oder abgetrennt werden - aber diese wachsen bei der nächsten Häutung bereits wieder nach. In ca. 5 -bis 30 Tagen nach der Begattung kann man bei den Weibchen die Eier unter dem Bauch erkennen. Diese werden bei einem erfolgreichen Verlauf binnen wenigen Wochen vollständig entwickelt und es werden winzig kleine Jungkrebse in die Freiheit entlassen. Während dieser Zeit versteckt sich das Weibchen fast vollständig und sollte unbedingt ungestört bleiben, da ansonsten die Eier abgeworfen werden könnten.
Größe bei Abgabe:
Unsere männlichen Abgabetiere sind Jungtiere von einer Größe zwischen 1 -bis 3 cm.